Ort für Alles

Die WERK°STADT und der Wiesenviertel e.V. bringen in der Wittener Innenstadt einen „Ort für Alles“ auf den Weg. An diesen Orten sollt ihr den passenden Raum für eure Hobbys oder Projekte finden.

Seit Ende August 2021 sind interessierte Wittener Bürger*innen alle 14 Tage zu den Netzwerktreffen für den „Ort für Alles“ eingeladen. Ab 19 Uhr haben sie in der WERK°STADT die Gelegenheit, ihre Ideen in den Raum zu stellen und Mitstreiter zu finden, die ebenfalls Lust haben, gemeinsam etwas mit anderen zu machen. Dabei ist es gleich, ob es sich um eine Häkel- oder eine HipHop-Gruppe handelt. Was wolltest du schon immer machen? Worauf hast du Lust? Wen diese Frage neugierig macht, der ist herzlich eingeladen, vorbeizukommen. Denn dann ist er hier genau richtig.

Alle zwei Wochen findet das nächste Treffen statt. Die Gruppen, die sich gebildet haben, werden bis Ende 2021 durch die Prozessbegleiterinnen und Coachinnen Christine Sendes und Ute Schünemann-Flake betreut. Sie fragen zum Beispiel Bedarfe ab, etwa welcher der beteiligten Orte am besten für das Vorhaben geeignet ist. Und sie befähigen die Gruppen dazu, anschließend selbstorganisiert weiterzumachen.

„Ziel ist, einen Ort bzw. Orte zu kreieren, die Raum bieten für die Entfaltung der persönlichen Interessen in der Gemeinschaft mit anderen nach dem Prinzip der Selbstorganisation“, erläutert Christine Sendes. „Es sollen Orte entstehen, die einladen, auf die man sich freut hinzugehen und etwas mit anderen zu tun, zu erleben: mit Kopf, Herz und Hand.“ Zu den Orten für Alles gehören die WERK°STADT, der Unikat e.V, der Wiesenviertel e.V., das Kulturforum, das Innenstadtbüro sowie die Projektfabrik im ehemailgen Café Leye.

Das Projekt „Ort für Alles“ wird gefördert vom Fonds Soziokultur aus Mitteln des Programms NEUSTART KULTUR des Etats der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


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