21.10.21

"We All Care"

Warum wir mehr Platz für Sorgearbeit brauchen. Vortrag und Diskussion mit Clara Thumm.

Kulturgarten | 19:00 Uhr
Eintritt frei

Jeder Mensch leistet Care- bzw. Sorgearbeit und ist auf sie angewiesen. Weil diese Arbeit oft unbezahlt und privat im Familien- und Freund*innenkreis stattfindet, bleibt sie fast immer unsichtbar. Das Resultat: Viele Menschen haben zu wenig Zeit, Geld und Ressourcen sich angemessen um andere und sich selbst zu kümmern. Für eine solidarische und sozial nachhaltige Zukunft aber gehört Sorgearbeit ins Zentrum der Gesellschaft.
 
Clara Thumm lebt in Berlin und hat 2020 ihren Master in Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin mit einem Fokus auf feministische Theorie, insbesondere unbezahlte Sorgearbeit, abgeschlossen. Aktuell forscht sie zu den Auswirkungen der Coronakrise auf die Verteilung von Sorgearbeit. Sie ist außerdem Mitglied im Netzwerk Care Revolution und bei dem Berliner Bündnis Platz für Sorge aktiv.

 

Eine Veranstaltung des FEM! Projektes zusammen mit der feministischen Gruppe der Uni Witten/Herdeck

 

Der Eintritt ist frei. Für den Einlass gilt: genesen, vollständig geimpft oder getestet (offizielles Schnelltestzentrum).
Änderungen aufgrund der Corona-Lage vorbehalten.

 

Gefördert aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans des Landes NRW.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
LKD.NRW

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