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„Schwarz-Rot-Gold-Rausch“
Fotografien von Werner Liesenhoff
König Fußball beherrscht pünktlich zur EM die Wände der Ausstellungshalle.
Werner Liesenhoff, Wittener Fotograf, stellt Bilder von Wittener Fans
während der WM ’06 aus. „Die WM ist Legende. Schwarz-Rot-Gold waren die
Farben. Ausgelassen, aber friedlich. So wurde die WM zum Rausch. Zu einem
Rausch ohne Kater.“
Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10.00 bis 17.00
Uhr geöffnet.
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Holz Schnitt Blumen
Ausstellung vom 30. April- 31. Mai
Monika Wellnitz
Floraprint
Holz- und Siebdrucke
Es sind moderne Grafiken der Künstlerin Monika Wellnitz aus Hattingen zu sehen. Sie präsentiert ihre neuen Farbholzschnitte und Siebdrucke in denen sie sich mit floralen Bildthemen auseinandersetzt. Der Holzschnitt zählt zu den ältesten Vervielfältigungstechniken der Menschheit der in Europa bereits im 15. Jahrhundert allgemein bekannt war. Im 19. und 20. Jahrhundert erlebte er im Expressionismus einen neuen Höhepunkt. In den letzten Jahren wenden sich zeitgenössischen Künstlern dieser Technik wieder zu .
Mit dem Siebdruckverfahren können besonders farbkräftige Bilder erzielt werden. Das Experiment mit der Farbgebung steht bei den Arbeiten im Vordergrund.
Die Ausstellung kann montags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr besucht werden.
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17
refurbished – GeBildetes sehen
Dauerhafte Ausstellung im Fachwerk der Halle
Die Installation „17 refurbished“ des Künstlerduos R100
ist seit März 2007 in der WERK°STADT Witten ausgestellt. Im Rahmen
der „EN-Kunst 2006“ entwickelten und installierten die Künstler
Brigitte Felician Siebrecht und Karl Ludger Pempeit auf dem industriegeschichtlichen
Werksgelände der Henrichshütte in Hattingen ihre Arbeit „17
Tafeln“.
Die dokumentarische Ausstellung in der WERK°STADT bildet den Auftakt
verschiedenster Kooperationsveranstaltungen im Bereich Kultur- und Museumspädagogik
des LWL-Industriemuseums und des Kulturzentrums WERK°STADT.
Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums begrüßt die Besucher
der Ausstellung.
Die großformatigen Bildtafeln sind seit 24. März im Stahlfachwerk
der Halle in Szene gesetzt.
Die Motive scheinen sich aus der scheinbar rostigen Form und der farbnebeligen
Oberfläche heraus zu arbeiten, je länger man hinschaut. Das
langsame Erkennen von Formen und Inhalten geht Hand in Hand. Brigitte
Felicitan Siebrecht erklärt: „Wir wagen einen Versuch, Metamorphose
zu visualisieren – beispielhaft. Materielles und „Ideelles“
einander visualisiert gegenüber zu stellen und in eine Form von Resonanz
zu bewegen…
„Besonders wichtig ist den beiden Iserlohner Künstlern die
Auflösung des typischen Kunst/Betrachter-Verhältnisses. Die
Ausstellungsbesucher werden angeregt, in einen aktiven Wahrnehmungsprozess
mit einzusteigen, sich selbst als „Bilderschaffende“ zu erleben.
Die Installation als solche soll dabei Vorschlag sein, kein Absolutum,
kein „vollendetes“ Werk. Vielmehr möchte es anregen,
sich über die Mächtigkeit der eigenen Vorstellung bewusst zu
werden, Wahrnehmung als bewussten Prozess zu erleben und damit im besten
Sinne zum „Schöpfer“ der eigenen Umwelt zu werden. So
kann ein wechselseitiger Verwandlungsprozess entstehen.
Die Ausstellung ist täglich zwischen 10.00 und 17.00 Uhr zu besichtigen.
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